Verfasst von: Z-Hörnchen in: 7. Februar 2010
… ich beim Ausmisten von altem Verbandszeug (“sterilisiert März 1988″ – kein Scherz) denke: “Ich sollte die Mullbinden auspacken und als Füllmaterial für ein selbstgenähtes Kuscheltier aufbewahren – es ist schließlich reine Baumwolle”?
Ich habe es geschafft, sie wegzuwerfen. Aber es war schwer. Ob ich an die Mullbinden denken werde, wenn ich wirklich mal ein Kuscheltier nähe? Wenn ich eins nähen sollte, überhaupt. Und die wichtigste Frage: Bin ich doch kein Messie, weil ich das Verbandszeug wegwerfen konnte? Oder bin ich es doch? Immerhin denke ich wie einer.
Verfasst von: Z-Hörnchen in: 19. November 2009
Die Idee fand ich so toll, dass ich sie teilen möchte: Wie man innerhalb von 2 Minuten fesche Wintermützen macht.
Gefunden bei ReFabulous (auf englisch).
Verfasst von: Z-Hörnchen in: 18. November 2009
Nun “spiele” ich seit einem Vierteljahr Chore Wars. In der Zeit ist es um mein Ausmist-, Aufräum- und Liegenlass-Blog still geworden. Ist das Aufräumen mit Chore Wars so viel einfacher geworden? Zeit für ein kleines Fazit:
Ich bin also rundherum zufrieden damit. Nur für die 1500 Goldstücke für den Sessel muss ich noch etwas fleißiger werden. Also nicht weitertippen, sondern schnell noch eine Ladung Wäsche aufgehängt!
Verfasst von: Z-Hörnchen in: 1. November 2009
Gleich am Anfang des Monats eine Art Warnung:
Soviel Zeit verplemperte man schon
durch die Novemberdepression!
Gefunden auf: Lyriksp(l)itter
Verfasst von: Z-Hörnchen in: 26. August 2009
Es funktioniert! Vor einiger Zeit habe ich ein Kochbuch ausgemistet, das ich noch nie benutzt habe. Es handelte vom Einmachen. Und jetzt habe ich eingemacht! Zwar nicht in großem Stil, und das ist wahrscheinlich das Geheimnis des Erfolgs: Wenn man so ein Buch hat, ein richtiges Einmach-Profi-Buch, dann will man auch “richtig” einmachen, also Zilliarden Gläser mit Marmelade und Gürkchen füllen und sich die sowieso schon übervollen Küchenschränke damit blockieren (weil man ja ein Hamsterproblem hat, wahrscheinlich). Wenn man das Buch aber nicht mehr hat, dann muss man sich an die Anleitung auf der Packung vom Gelierzucker halten, und die ist eigentlich sehr schlicht. Wahrscheinlich brauche ich nicht zu erwähnen, dass ich den Gelierzucker nicht kaufen musste, sondern in einem der oben erwähnten Küchenschränke fand, als ich etwas anderes suchte. Glücklicherweise hält er sich lange.
Dann einfach zwei Schälchen Brombeeren mit Gelierzucker und Zitronensaft in einen Topf geben, ein paar Minuten sprudelnd kochen lassen und abfüllen. Im Nachhinein betrachtet sehr einfach, weil man ja auch, wenn man nur so eine kleine Portion macht, die Hygienemaßnahmen (also die strengen, wie Gläser sterilisieren und so) vernachlässigen kann. Das einzige, was ich bereue, ist, das frisch befüllte Glas angefasst zu haben. Aua! Aber ansonsten macht der Duft von Brombeeren zuhause und die Vorfreude auf die Marmelade den ganzen Frust mit dem nie genutzten Buch wieder wett.
Bücher weggeben kann sehr befreiend sein.
Verfasst von: Z-Hörnchen in: 8. August 2009
In einem anderen Artikel habe ich mich gefragt, was die beste Methode des Ordnungmachens ist. Jetzt habe ich einen weiteren Hinweis gefunden, der mich bekräftigt, mir erst einmal ein “Gebiet” meines Wohnraums vorzuknöpfen. Eigentlich zu simpel, um extra gesagt werden zu müssen, geschweige denn einen eigenen Eintrag beim Z-Hörnchen zu bekommen, aber ich fand ihn trotzdem für mich wichtig.
Fang mit dem Aufräumen an dem Ort an, wo du dich am meisten aufhältst.
Das wäre für uns wahrscheinlich die (Wohn-)Küche. Die sieht auch (weil sie am meisten benutzt wird) oft ziemlich schlimm aus. Naja, das Wohnzimmer (weil es so selten benutzt wird) auch… ich darf gar nicht anfangen mit dem Aufzählen. Aber ich fange mit dem Aufräumen in der Küche an!
Verfasst von: Z-Hörnchen in: 7. August 2009
Kürzlich las ich einen Artikel bei Momtourage, in dem es um Papierstapel ging und wie man sie vermeiden kann und wie man den Papierwust in den Griff bekommt.
Besonders interessant fand ich den Satz
If you find yourself drowning in pieces of paper, remember that those piles represent delayed decisions that you are going to have to make sooner or later.
Stapel bedeuten Entscheidungen, die man aufgeschoben hat, aber früher oder später doch treffen muss. Dieser Gedanke könnte für mich hilfreich sein. Schließlich ist es genau das, was ich oft denke, wenn ich Papiere in der Hand habe und sie irgendwo ablege: “Nicht jetzt”. Ich werde mir also in Zukunft öfter ins Gedächtnis rufen: Tun musst du es so oder so, da kannst du es auch gleich jetzt erledigen. Irgendwie hofft man ja, dass sich die Dinge von selbst erledigen könnten, wenn man sie nur lange genug aufschiebt. Allerdings zeigt meine Erfahrung, dass das nur selten der Fall ist.
Ich werde meine Papiere jetzt persönlich ansprechen, wenn ich sie in die Hand nehme. “Du bist eine hinausgeschobene Entscheidung”, oder – es kann ja auch Fortschritte geben – “Du wirst sofort erledigt, weil ich dich dann los bin.”
Ob das stimmt, dass alle unordentlichen Leute ein Problem mit Entscheidungen haben? Sind entschlussfreudige Menschen automatisch ordentlich?
Verfasst von: Z-Hörnchen in: 5. August 2009
Kürzlich habe ich von einer Forschungsarbeit von Verhaltensforschern (glaube ich) gelesen, die besagte, dass man neue Gewohnheiten erst verinnerlicht hat, wenn man geschafft hat, sie 21 Mal zu wiederholen. Erst dann fiele es einem leicht, sich daran zu halten und sie tatsächlich zu einer selbbstverständlichen Gewohnheit zu machen. Bis es soweit sei, brauche man 21 Mal besondere Disziplin und vielleicht sogar Überwindung.
Ich finde das irgendwie beruhigend und entlastend. Denn so oft habe ich mir vorgenommen, meine Gewohnheiten umzustellen. Die ersten paar Tage funktioniert es auch prima. Dann reißt es mal ein, man rappelt sich wieder auf, beginnt erneut, aber es ist noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen und irgendwann ertappt man sich dabei, dass man doch wieder alles so macht wie vorher – von der tollen neuen Methode ist nichts mehr zu merken.
Das bedeutet zum Beispiel, wenn man etwas jeden Tag machen will, muss man es 3 Wochen am Stück durchhalten, bevor es zur Gewohnheit wird. Wenn man drei Mal die Woche Sport machen will, muss man es sogar 7 Wochen durchhalten (ohne auszusetzen), bis man auch mal “schwänzen” kann, ohne dass man Gefahr läuft, in seinen alten, faulen Trott zu verfallen.
Und das bestärkt mich darin, dass es (zumindest für mich) richtig ist, lieber eine Ecke ganz ordentlich zu halten, während der Rest im Chaos ist, als zu versuchen, eine gleichmäßige Halb-Ordnung herzustellen. Denn man kann versuchen, die eine Ecke 21 Tage lang, also drei Wochen lang, ordentlich zu halten. Dann müsste es eigentlich selbstverständlich geworden sein, und man kann sich das nächste Stück vornehmen. Ob das so funktioniert? (Aktuell versuche ich zum Beispiel das mit dem Bettenmachen zu verinnerlichen. 10 Tage habe ich jetzt schon durchgehalten) Ich werde es beobachten und von meinen Erfahrungen berichten.
Verfasst von: Z-Hörnchen in: 25. Juli 2009
Es gibt verschiedene Methoden oder Stile, aufzuräumen, wenn die Wohnung unordentlich ist.
Beide Methoden sind glaube ich gleich zeitintensiv. Ich bin mir unsicher, welche besser ist. Ich bin klar Typ B (eine Ecke), aber ob ich damit auf lange Sicht besser fahre, weiß ich nicht. Nun habe ich einen Artikel gelesen, der mir Recht zu geben scheint. Bei Punkt 2, “Focus” steht:
Wähle die Problemzone, die dich am meisten stört und investiere deine Zeit gezielt in diese eine Zone. Sobald diese Zone erledigt ist, kannst du zur nächsten übergehen.
Neue Kommentare